Was ist PTC-Imaging? Ist die Bildgebung unangenehm?
Nov 10, 2022
Die Koronararterie ist ein myokardiales Blut versorgendes Blutgefäß mit zwei Ästen, links und rechts, die direkt in den linken und rechten Aortensinus bzw. an der Wurzel der Aorta münden, von wo aus sie beginnen, sich bis zur Herzoberfläche zu erstrecken und fortzusetzen ins Herz verzweigen. Da Blut und Gefäßwand gleichermaßen undurchsichtig sind und sich mit dem Herzen überlappen, sind atherosklerotische Plaques oder Stenosen im Gefäßlumen unter gewöhnlichen Röntgenaufnahmen nicht zu sehen. Bei der selektiven Koronarangiographie erfolgt eine perkutane Punktion eines speziell geformten Herzkatheters in die Femoralarterie der unteren Extremität, retrograd entlang der absteigenden Aorta bis zur Wurzel der aufsteigenden Aorta. Der Katheter wird jeweils an der linken und rechten Koronararterienöffnung platziert, und gleichzeitig mit der Injektion des Entwicklers wird eine Röntgenkinematographie oder eine Bandaufzeichnung durchgeführt. Auf diese Weise kann das Gefäßlumen der gesamten linken oder rechten Koronararterie und ihrer Äste deutlich dargestellt werden. Es kann verstehen, ob eine Stenoseläsion vorliegt, eine klare Diagnose der Läsionsstelle, des Umfangs, des Schweregrads und des Zustands der Gefäßwand stellen, den Behandlungsplan (Intervention, Operation oder medizinische Behandlung) festlegen und die heilende Wirkung beurteilen. Dies ist ein relativ sicheres und zuverlässiges invasives Diagnoseverfahren, das in der Klinik immer mehr akzeptiert wird und einst als „Goldstandard“ für die Diagnose der koronaren Herzkrankheit galt.








