Betriebsstrategien und -techniken für die Veress-Nadel in verschiedenen Szenarien
Jun 17, 2026
https://en.wikipedia.org/wiki/Veress_needle
Bei der laparoskopischen ChirurgieVeress-NadelBei der Einfügung handelt es sich nicht um ein starres „Einheitsmaß“-Verfahren. Bei Patienten unterschiedlichen Alters, unterschiedlichen Körperbaus und unterschiedlicher Krankengeschichte muss der Chirurg wie ein erfahrener Künstler agieren-, indem er Strategien flexibel anpasst und verschiedene Techniken anwendet, um „einen erfolgreichen Zugang beim ersten Versuch zu erreichen und dabei Sicherheit und Seelenfrieden zu gewährleisten“. In diesem Artikel werden die Anwendungsstrategien und fortgeschrittenen Techniken zur Verwendung der Veress-Nadel in verschiedenen klinischen Szenarien untersucht.
I. Das Standardszenario: Patient mit normalem BMI ohne vorherige Operation
Für diese häufigste Patientengruppe ist die Operation relativ standardisiert.
- Einstiegsseite: Die Basis des Nabels ist die bevorzugte Wahl. Es handelt sich um eine natürliche Schwachstelle (Schwachstelle) an der Stelle, an der die Bauchdecke am dünnsten und die Gefäßversorgung minimal ist.
- Patientenpositionierung: Rückenlage.
- Operationstechnik:
- Angemessene Anhebung der Bauchdecke: Der Chirurg oder Assistent sollte die Bauchdecke auf beiden Seiten des Nabels fassen oder die Haut mit zwei Handtuchklemmen nach Kopf heben. Dadurch entsteht ein Sicherheitsraum von mindestens 5–10 cm zwischen der Wand und den darunter liegenden Eingeweiden.
- Einführwinkel: Halten Sie die Veress-Nadel bei a45–60-Grad-Winkel relativ zur Bauchdecke und richtet sie in Richtung des sakralen Vorgebirges (d. h. der Beckenhöhle). Vermeiden Sie vertikales Einsetzen.
- Langsamer Fortschritt: Gehen Sie mit einer Drehbewegung gleichmäßig und sanft vor. Nimm das sorgfältig wahr„zwei Pops“-der erste durch die Rektusscheide, der zweite durch das Peritoneum. Beim Eintritt in die Bauchhöhle entsteht ein deutliches Gefühl des „Widerstandsverlustes“.
- Überprüfung: Führen Sie den hängenden Falltest durch oder leiten Sie die Insufflation mit niedrigem{0}}Druck ein.
II. Herausforderungsszenario 1: Der fettleibige Patient
Übergewichtige Patienten haben eine extrem dicke Unterhautfettschicht, die manchmal 10 cm übersteigt. Dies kann dazu führen, dass Veress-Nadeln mit Standardlänge-ungenügend sind und das taktile Feedback dämpfen, wodurch das „Knall“-Gefühl mehrdeutig wird.
- Anpassen des Einstiegspunkts: Wählen Sie den „höchsten Punkt“ oberhalb oder unterhalb des Nabels. Manchmal ist ein Abweichen vom Nabel zum seitlichen Rand des M. rectus abdominis notwendig, da dort die Fettschicht dünner sein kann.
- Spezialisierte Techniken:
- „Lange Nadel“-Strategie: Verwenden Sie eine 120 mm oder 150 mm lange Veress-Nadel.
- Flachwinkeleinfügung: Verringern Sie den Einführwinkel (näher an 30–45 Grad), um die effektive Eindringtiefe zu erhöhen.
- Der „Swing-Test“: Nach dem Einführen bewegen Sie die Nadelnabe vorsichtig von einer Seite-zur-Seite. Bei intraperitonealer Anwendung sollte die Spitze frei schwingen können; Wenn es in Gewebe eingebettet ist, ist die Bewegung eingeschränkt.
- Drucküberwachung: Der anfängliche Insufflationsdruck kann bei adipösen Patienten etwas höher sein (8–10 mmHg), die Druckkurve sollte sich jedoch stabilisieren. Wenn der Druck dauerhaft 12 mmHg übersteigt, ist eine Platzierung im prä-peritonealen Raum zu vermuten.
III. Herausforderungsszenario 2: Patienten mit vorheriger Bauchoperation
Dies ist eine Gruppe mit hohem -Risiko für die Einfügung von Veress. Adhäsionen können den Darm direkt an der vorderen Bauchdecke festbinden, wodurch jede Punktion möglicherweise enterisch wird.
- Berücksichtigen Sie Kontraindikationen: Bei Patienten mit mehreren vorherigen Laparotomien oder bekannten ausgedehnten Adhäsionen sollte dringend erwogen werden, auf die Veress-Nadel zugunsten der offenen Hasson-Technik zu verzichten.
- Alternative Einstiegsseiten: Wenn das Veress verwendet werden muss, wählen Sie eine Stelle aus, die weit entfernt von der ursprünglichen Operationsnarbe liegt.
- Linker oberer Quadrant (Palmer's Point): Befindet sich 3 cm unterhalb des linken Rippenrandes in der Mittellinie des Schlüsselbeins. Dieser Bereich enthält typischerweise die größere Krümmung des Magens, der relativ leer und beweglich ist, was ihn sicherer macht als möglicherweise verklebter Darm.
- Rechter oberer Quadrant: Ähnliche Überlegungen gelten, es muss jedoch darauf geachtet werden, den Leberrand zu vermeiden.
- Betriebstechniken:
- „Zwei-Schritte-Methode“: Stechen Sie mit der Veress-Nadel in die Bauchdecke ein, beeilen Sie sich jedoch nicht mit der Insufflation. Entfernen Sie den Mandrin und führen Sie einen langen, dünnen Katheter oder Führungsdraht durch die Nadelhülle in den Bauchraum. Dann dilatieren und den ersten Trokar über dem Draht platzieren. Dies ermöglicht eine präzise Bestätigung des peritonealen Zugangs.
- „Visual Access“-Technik: Verwenden Sie eine optische Veress-Nadel oder einen direkt sichtbaren optischen Trokar, um die Gewebeschichten in Echtzeit zu visualisieren und so ein blindes Einführen zu vermeiden.
IV. Spezielle Szenarien: Pädiatrische und geriatrische Patienten
- Pädiatrische Patienten: Gekennzeichnet durch dünne Bauchwände, kleine intraperitoneale Volumina und enge Organnähe. Verwenden Sie kürzere Veress-Nadeln (z. B. 80 mm), einen flacheren Einführungswinkel und niedrigere Insufflationsdrücke (6–8 mmHg). Die Anhebung der Bauchdecke ist von größter Bedeutung.
- Geriatrische Patienten: Häufig mit verkümmerten Bauchmuskeln und schlechter Hautelastizität. Das Widerstandsgefühl beim Einführen wird verringert, was das Risiko einer übermäßigen Penetration erhöht. Gehen Sie vorsichtig vor und überwachen Sie den Insufflatordruck genau.
V. Fortgeschrittene Techniken und Reflexionen
- „Auf Standort achten“: Einige Chirurgen achten während der Insufflation genau auf den Hub. Das Geräusch von Gas, das in die Bauchhöhle eindringt, ist ein deutliches „Zischen“, anders als das gedämpfte Geräusch von Gas, das in das Unterhautgewebe eindringt.
- „Wasserinjektionstest“:Injizieren Sie eine kleine Menge Kochsalzlösung in den Nadelansatz. Wenn es ungehindert und ohne Widerstand einströmt, liegt die Spitze wahrscheinlich intraperitoneal.
- Wissen, wann man aufgeben sollte: Die wichtigste Fähigkeit besteht darin, zu wissen, wann man aufhören muss. Wenn Sie die Platzierung nach 1–2 Versuchen nicht bestätigen können oder wenn Anomalien auftreten (z. B. Blut bei der Aspiration, anhaltend hoher Druck), brechen Sie den Versuch sofort ab und wechseln Sie zur offenen Hasson-Technik. Das Beharren auf einer falschen Methode ist eine der Hauptursachen für schwere Komplikationen.
Abschluss
Das Einführen der Veress-Nadel ist eine äußerst praktische Fähigkeit. Wie das Sprichwort sagt:„Buchwissen ist oberflächlich; wahres Verständnis kommt nur aus der Praxis.“Nur durch umfangreiche klinische Erfahrung und die Entwicklung individueller Strategien für unterschiedliche Patienten kann man diese Kunst wirklich beherrschen und die Veress-Nadel in ein sicheres und effizientes Instrument in der Hand des Chirurgen verwandeln.








